Im Deutschen Automatenmuseum sind historische Warenautomaten zu dem Thema »Wohl bekomm’s« ausgestellt. Sie werden nach ihren Aufstellorten dem Bahnhof, dem Jahrmarkt, dem Kaufladen oder der Gaststätte in Szene gesetzt.
Es begann alles mit Schokolade, doch bereits 1920 konnte man Konfekt, Bonbons, Kaugummi, Getränke, aber auch Parfüm und andere nützliche Dinge aus Automaten erwerben. Schnell gewann die »Automatie« im Rahmen der Vertriebsorganisation eine besondere Bedeutung. Zunächst ging es nur um die Produktwerbung, doch das neue Absatzinstrument »stummer Verkäufer« wurde schnell erkannt.
Die ersten Automaten standen vorwiegend auf der Straße neben Einzelhandelsgeschäften, auf Bahnhöfen und auf öffentlichen Plätzen. Sie waren somit für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich. Durch ihre liebevoll gestalteten Gehäuse machten sie auf sich aufmerksam und offerierten allerlei Schönes. »Bedien Dich selbst« war die versteckte Aufforderung, der kaum einer widerstehen konnte.

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