Sammlung Gauselmann - Deutsches Automatenmuseum

2003 - kein Jahr der leisen Töne

2004: "Wohl bekommt’s!" - ab 01. März mehr dazu!


Johann Strauss und Elvis – diese beiden Musiker bestimmten im Jahre 2003 die Ausstellungen, die die Sammlung Gauselmann - Deutsches Automatenmuseum (DAM), Espelkamp, präsentierte. Unter dem Thema „Johann Strauss meets Elvis – Musikautomaten aus zwei Jahrhunderten“ dokumentierte das Preussen-Museum Nordrhein-Westfalen zusammen mit dem DAM faszinierende Technik- und Kulturgeschichte, die über viele Jahrzehnte reichte. Das DAM gehört mit über 1.150 historischen Münzautomaten zu den europaweit bedeutendsten Sammlungen dieser Art.

Von den ersten industriell gefertigten Musikautomaten aus der Kaiserzeit bis hin zur Musikbox der Rock’n Roll-Ära – die vielfältigen Exponate boten während der Sonderausstellungen ein Zusammentreffen so unterschiedlicher Musikstücke wie den Wiener Walzer und den Rock’n Roll. Eine Faszination, von der sich auch knapp 8.000 Besucher anstecken ließen und eine Zeitreise in die Geschichte der Musikautomaten wagten.

In Kooperation mit dem Preussen-Museen NRW in Minden und Wesel sorgten „Der Zigeunerbaron“ aus dem Pianola und „In the ghetto“ aus der Jukebox für die richtige Stimmung während den beiden Ausstellungen, die vom 30. März bis zum 29. Juni 2003 in Minden und vom 21. September bis zum 16. November 2003 in Wesel gezeigt wurden. „Mit Strauss und Elvis haben wir in 2003 die Musikautomaten in den Mittelpunkt unserer Konzeptionen gestellt und gezeigt, wie innovativ und faszinierend sich allein Musikautomaten in zwei Jahrhunderten entwickelten“, so Armin Gauselmann, Vorstandsmitglied der Gauselmann AG und im Namen der Unternehmerfamilie für die Sammlung zuständig. Die Begeisterung der Besucher und das Interesse für die Entwicklungsgeschichte der Musikautomaten freut Armin Gauselmann, schließlich konnten sowohl in Wesel als auch in Minden nie zuvor gezeigte Exponate präsentiert und jeweils 65 Musikboxen ausgestellt werden.

Elvis als legendäre Kultfigur und Idol einer ganzen Generation machte auch einen Zwischenstopp in Remscheid. Unter dem Motto „Remscheid meets Elvis – Musikboxen aus vier Jahrzehnten“ wurden über 40 Boxen den Besuchern des Historischen Rathauses zur Schau gestellt und sorgten im Verwaltungsgebäude für andere Töne.

Neben den Sonderausstellungen stellte das DAM auch zahlreiche Leihgaben für Ausstellungen im gesamten Bundesgebiet zur Verfügung. Mit Automaten aus dem Waren-, Dienstleistungs-, Unterhaltungs-, Geldgewinn- und Geschicklichkeitsbereich ergänzte das DAM die Ausstellungen „Rund ums Ei“ im Fuhlsrott Museum in Hamburg, die Ausstellung „Schokolade - ein Wintergemüse“ im Mindener Museum (noch bis zum 15.02.2004) und die Ausstellung „Game-Over“, die im Museum Friedhof-Ohlsdorf in Hamburg und im Novalis-Museum Schloss Oberweiderstedt (noch bis zum 20.03.2004) gezeigt werden.

Kleinere oder größere Zeitreisen durch die Kultur- und Branchengeschichte zeigte das DAM auch im Rahmen verschiedener Anlässe und Verbandsjubiläen.

Mit Stolz blicken Armin Gauselmann und Monika Kokoska, Leiterin des DAM, schon auf die Projekte, die bereits in Planung sind. Diverse Automaten werden im Jahr 2004 zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen begleiten. „Wohl bekommt’s!“ lautet das Motto der Ausstellung, die vom 01. März bis zum 30. April 2004 im DAM in Espelkamp zu sehen sein wird. Das DAM beteiligt sich mit dieser Präsentation an einem Jahresprojekt der Museumsinitiative in OWL e.V., das unter dem Thema „Mahlzeit! Kultur des Essens und Genießens“ steht.

Weitere Informationen über das DAM und die ständige Ausstellung gibt es im Internet unter www.deutsches-automatenmuseum.de oder unter der Telefonnummer 05772 – 49 486 (Monika Kokoska).


Espelkamp, 03/17/2010

Mario Hoffmeister M.A. - Leiter Zentralbereich Kommunikation
05772/ 49-281; Fax: -297 MHoffmeister@gauselmann.de


Zurück zur Übersicht