Unterhaltsame Sonderausstellung in Hüllhorst: Museum Gauselmann zeigt historische Münzautomaten

Hüllhorst/Espelkamp. Jetzt ist Hüllhorst wieder um eine Attraktion reicher: Am 16. Juni feierte das Hüllhorster Heimatmuseum in der alten Schule seine Wiedereröffnung. Gleich drei Sonderausstellungen werben um die Gunst der Besucher. Ein ganz besonderer Publikumsmagnet ist die Gemeinschaftsausstellung von mehreren heimischen Automatenherstellern zum Thema „Münzautomaten“, die am 1. Juli ihre Türen öffnet. Dort werden zum Beispiel aus der Privatsammlung von Hans Domberg Warenautomaten aus den 50er und 60er Jahren vorgestellt. Den größten Teil dieser Sonderausstellung zeigt jedoch das Museum Gauselmann – acht Münzautomaten aus den frühesten Anfängen der Automatenherstellung.

Zu diesen ganz besonderen Highlights gehört auch die „Wurlitzer 61“, ein Zwerg, der Musikbox-Geschichte schrieb: Dank des kompakten Formates konnte diese Musikbox Baujahr 1938 dort hingestellt werden, wo die Platzverhältnisse eher beengt waren – also in Tabakläden oder Drugstores. Dann stand dem Musikgenuss nichts mehr im Wege. Aber ein historischer Münzautomat, mit dem Baujahr 1900 der älteste in der Aussstellung, stiehlt allen anderen förmlich die Show: „Gerade die Märchen-Automaten üben heute immer noch eine starke Faszination auf Jung und Alt aus. Das liegt an der Haltung und auch an dem Gesichtsausdruck der liebevoll gestalteten Figuren“, erklärt Monika Kokoska, die Leiterin des Museums Gauselmann, den Besucher-Andrang vor dem Warenautomaten „Rotkäppchen und der Wolf“.

Zu sehen sind diese historischen Schätze aus der umfangreichen Sammlung des Museums Gauselmann an jedem ersten Sonntag im Monat von 15 bis 17 Uhr. Oder nach Vereinbarung. Noch bis zum 30. September 2001 können diese ganz besonderen Automaten im Hüllhorster Heimatmuseum bewundert werden.

Weitere Informationen zu den historischen Münzautomaten des Museums Gauselmann gibt es bei der Museumsleiterin Monika Kokoska unter der Telefonnummer 05772/49-486. Und unter der Internetadresse http://www.gauselmann.de lädt das größte Firmenmuseum im Kreis Minden-Lübbecke den Besucher schon mal vorab zu einer virtuellen Reise durch die spannende Welt der historischen Automaten ein.

Das Museum Gauselmann ist mit insgesamt über 800 Exponaten eine der weltweit größten privaten Münzautomatensammlung. In der ständigen Ausstellung im Firmensitz der Unternehmensgruppe Gauselmann in Espelkamp werden fast 200 der in der eigenen Werkstatt restaurierten Schätze präsentiert. Viele der anderen Automaten waren schon als Leihgaben in zahlreichen Museen in ganz Deutschland zu bestaunen. Mit inzwischen 122 zeitlich begrenzten Ausstellungen quer durch Deutschland ist das von Armin Gauselmann verantwortlich geführte Museum Gauselmann zu einem Botschafter der Automatenindustrie geworden. Viele Menschen nutzen so die Gelegenheit, einen unterhaltsamen Einblick in die Geschichte der Automaten zu bekommen.

Espelkamp, 03/17/2010

Mario Hoffmeister M.A. - Leiter Zentralbereich Kommunikation
05772/ 49-281; Fax: -297 MHoffmeister@gauselmann.de


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